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Ausrüstungsbeschreibung - Schlafsack

Die Auswahl der im Handel erhältlichen Schlafsäcke ist schier unerschöpflich, wie findet man da bloß den Richtigen für den persönlichen Bedarf??? Wichtig ist es beim Schlafsack auf Qualität zu achten, denn Billigprodukte halten oft nicht, was sie versprechen. Was nützt es, wenn man nachts zähneklappernd den nächsten Morgen herbeisehnt oder der Reißverschluss am dritten Tag die Dienste verweigert!? Es gibt für jeden Einsatz den “passenden” Schlafsack, da aber nicht jeder das Geld hat, sich für jede Tour einen anderen Schlafsack zuzulegen, beziehe ich mich hier wieder auf ein Allround-Modell, gedacht für unsere Klimazone und für Sommer-Trips! Beim Neukauf solltet ihr folgende Tipps beherzigen:

1. Gute Daunenfüllungen sind bei gleichem Gewicht wärmeisolierender als Kunstfaserfüllungen, allerdings sind Daunen empfindlicher gegen Feuchtigkeit. Sie klumpen und verlieren ihre wärmende Eigenschaft! Es gibt allerdings Hersteller, wie z.B. “Lestra”, die die Daunen vor dem Einfüllen in den Schlafsack mit Teflon beschichten. Dieses Verfahren hat viele Vorteile: Die wasserabweisenden Eigenschaften bleiben erhalten, auch die Atmungsaktivität, Bauschfähigkeit usw... Diese Daunen kann man einfach waschen und Trocknen, sie sind hautfreundlich und umweltschonend und halten länger als herkömmliche Daunen.

2. Je passgenauer der Schlafsack ist um so besser, denn ihr spart nicht nur unnötiges Gewicht, sondern in der Nacht müsst ihr auch weniger kalte Räume mit eurer Körperwärme aufheizen!

3. Der Schlafsack sollte eine gut gefütterte Kapuze besitzen ( die sich mit einem Band zuziehen lässt ), denn der Körper verliert einen Großteil seiner Wärme über den Kopf.

4. Der Reißverschluss sollte abgedeckt sein und die Nähte des Schlafsacks sollten nicht durchgesteppt sein, sonst bilden sich hier Kältebrücken.

5. Wenn ihr oft ohne Zelt im Freien übernachtet, solltet ihr auf wasserabweisende und windhemmende Außenmaterialien achten oder gleich einen Biwaksack mitkaufen.

6. Je nach Einsatzbereich solltet ihr euch nach den Temperaturangaben der Hersteller richten. Sie sind einigermaßen genau. Wenn ihr den Sack im Sommer und Winter in unseren Regionen benutzen wollt, reicht eine Temperatur im Komfort-Bereich (Das ist der Bereich, bei dem man erholsam, warm schlafen kann) von -10°C aus. Auf diese Weise schwitzt man im Sommer nicht so und im Winter wird der Schlafsack mit einem zusätzlichen Fleece- oder Seiden-Inlett Winterfest gemacht. Dieser Trick senkt die Temperaturangaben bis zu weiteren -5°C.

7. Damit ihr auch lange etwas von eurem neuen Schlafsack habt, ist die Pflege besonders wichtig: Zwischen den Touren nicht im Packsack lassen, sondern luftig über einen Bügel hängen. Nur bei extremer Verschmutzung nach Herstellerangaben waschen oder Reinigen lassen (meist reicht aber auslüften aus), denn durch zu häufiges Waschen leidet das Material! Während der Tour täglich 15 min lüften und in den Packsack stopfen, nicht rollen.

 
 
 
 

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